Wie gestern schon bei Facebook angekündigt hatte ich echt Lust einen Kuchen zu backen. Da es darüber hinaus meiner Frau nicht so prickelnd ging, dachte ich mir, ich mache ihr eine kleine Freude. Also erst mal heim gekommen, abgecheckt was ich noch besorgen muss und schnell in den Netto um die Ecke, Eier, Butter und Zucker gekauft. Zuhause angekommen, alles aus den Schränken gekramt was ich für den Kuchen noch so brauch und erst mal schön aufgestellt, damit auch ein schönes Foto dabei rauskommt.

Und das hier brauch ich alles für meinen Kuchen:
- Mehl
- Zucker
- Milch
- Eier
- Butter
- Kakao
- Vanillezucker
- Backpulver
- Salz
Anschließend alles in wohl dosierter Menge in eine Schüssel geworfen (hierbei natürlich alle Regeln missachtet, die es beim zusammenwerfen gibt) und wieder ein Foto für euch gemacht.

Sieht doch irgendwie schon lecker aus oder? So dann das Rührgerät ausgepackt und erst mal auf kleiner Stufe mit den Butterstücken gekämpft. Je flüssiger der Teig wurde, umso höher kann man auch das Rührgerät stellen. Nach ca. 5 Minuten rühren sieht das ganze dann so aus.

An dieser Stelle ist der Zeitpunkt erreicht wo ich das erste Mal naschen muss…. Lecker war es definitiv… Langsam steigt die Freude auf das anschließende Auslecken der Schüsseln.
Normalerweise würde jede(r) normale Kuchenbäcker(in) jetzt ein Drittel der hellen Masse in eine getrennte Schüssel löffeln und mit Kakao verrühren. Wie gut das jeder weiß, dass ich Rumpelstilzchen heiß, nee quatsch, wie gut das jeder weiß das ich nicht normal bin und so mische ich den Kakao immer unter die zwei Drittel hellen Masse. Ist auch viel leckerer.

Jetzt kommt der Teil den ich hasse… Kuchenform einfetten… Ich hasse ja babbische Finger. Zum Glück gibt es ja so komische Silikonpinsel, also erst mal Kuchenform einfetten, dann den dunklen Teig in die Form gießen und anschließend den hellen Teig darauf.

Anschließend Ofen auf, Kuchen rein und warten. In der Zeit wo der Kuchen backt, kommt der schönste Teil des Backens… Schüsseln auslecken… kleinlich wir jeder noch so kleine Teigrest verschlungen. Kurz darauf macht sich regelmäßig Bauchweh breit… Warum nur?

Nach nicht wirklich voraussehbarer Zeit ist der Kuchen dann fertig. Et voila!

Jetzt die spannende aber wirklich leicht zu lösende Gewinnspielfrage… Was hab ich für einen Kuchen gebacken? Der Erste der die Antwort in den Kommentaren zu diesem Beitrag schreibt, min. 100 Freunden meine Facebookseite vorschlägt, persönlich bei mir vorbei kommt und einen kleinen Unkostenbeitrag für den Kuchen zahlt, bekommt ein Glas Milch (bis 0,4 Liter) gratis dazu.
Nur so nebenbei, wem ist eigentlich aufgefallen, dass ich mitten im Artikel die Zeitform gewechselt hat?