Ja es ist schon einige Zeit her, als ich mich mit dem
Thema beschäftigt habe (stimmt gar nicht, war
eigentlich nur ein Gedanke), was wäre wohl wenn es
tatsächlich gelingen würde den roten Nachbarn zu
bewohnen?
Da ich nun endlich mehr Zeit zum bloggen habe, habe ich den Gedanken etwas weitergeführt.Vieles ging mir durch den Kopf, von neuen Olympischen
Spielen auf dem Mars, über Elefanten die leichtfüßig
durch die künstlich angelegte Steppe rennen und Wasser,
welches irgendwie nicht so schnell zu Boden tropft wie
hier auf unserer heimischen Erde. Mhm… aber der Mars
besitzt ja nicht nur eine geringere Anziehungskraft,
sondern er bewegt sich ja auch in einem größeren
Abstand zur Sonne, ergo brauch er auch länger um einmal
die Sonne zu umrunden.
Die Folgen, ein Marsjahr ist länger als ein Erdenjahr.
Und da die Menschheit wohl noch nicht so oft einen
anderen Planeten besiedelt hat, frage ich mich wie sie
dies handhaben will.
1 Erdenjahr dauert in der Regel 365 Tage, 7 Monate à 31
Tage, 4 Monate à 30 Tage und ein
Monat mit 28 Tagen (alle vier Jahre 29 Tage).
1 Marsjahr dauert 687 Tagen… PROBLEM war jetzt tun?
Erweitert man alle Monate? Würde bedeuten, dass es 12
Monate gäbe die nun ca. 57 Tage haben?! Oder würde man
einfach neue Monatsnamen erfinden und eigene Marsmonate
benennen, diese würden dann auch ca. 31 Tage haben
sodass man sich ca. 22 neue Monatsnamen ausdenken
müsste.
OK aber wie? Woher kommen eigentlich die alten
Monatsnamen?
Dazu müsste man erst mal herausfinden woher das Wort
Monat kommt und schon kämen wir zu dem Ergebnis das der
Mars gar keine Monate haben könnte, da sich das Wort
Monat auf unseren Erdmond bezieht. Dies sollte aber
hier nun keine Probleme bereiten, denn an was sollten
wir uns denn sonst orientieren?!
Also Monatsnamen: (Quelle Wikipedia)
Die 12 Monate sind (die alten deutschen Namen in
Klammern):
1. Januar (österreichisch Jänner)
(Hartung, Eismond)
Nach Janus, dem Beschützer der Stadttore, Gott des Aus-
und Einganges, im übertragenen Sinne des Anfangs und
des Endes, dargestellt mit zwei Gesichtern, blickt nach
zwei Seiten, nämlich vorwärts und rückwärts. lateinisch
ianua „Schwelle“ (zum neuen Jahr).
2. Februar (österreichisch auch Feber)
(Hornung, Schmelzmond, Taumond, Narrenmond, Rebmond,
Hintester)
Der Reinigungs- bzw. Sühnemonat, weil an Jahresende das
Fest Februa zur Reinigung der Lebenden und die Sühnung
der Verstorbenen vorgenommen wurde (februare
„reinigen“).
3. März
(Lenzing, Lenzmond)
Benannt nach Mars, dem Gott des Krieges und der
Vegetation. Im altrömischen Kalender begann das Jahr
mit dem März, daraus ergibt sich die Verschiebung der
numerischen Monate September bis Dezember und dem
Februar als Jahresende. Seit 153 v. Chr. traten in Rom
die für ein Jahr gewählten Konsuln ihr Amt jeweils am
1. Januar an, der sich bald als Jahresbeginn
einbürgerte.
4. April
(Launing, Ostermond)
Wird abgeleitet von lat. aperire „öffnen“, der Monat
der Öffnung bzw. des Aufblühens.
5. Mai
(Winnemond (Weidemonat: heute zu Wonnemonat
umgedeutet), Blumenmond)
Nach Iupiter Maius benannt, dem römischen Gott des
Frühlings und des Wachstums.
6. Juni
(Brachet, Brachmond)
Benannt nach Juno, einer römischen Gottheit, der die
meisten Eigenschaften der griechischen Götterkönigin
Hera übertragen wurden.
7. Juli
(Heuert, Heumond)
Ursprünglich Quintilis, der „fünfte Monat“.
Geburtsmonat Caesars (Gaius Julius Caesar). Nach ihm
wurde dieser Monat seit 44 v. Chr. Julius genannt.
8. August
(Ernting, Erntemond, Bisemond)
Dies war ursprünglich der sechste Monat,
dementsprechend Sextilis genannt, des alten römischen
Kalenders. Er wurde zu Ehren des ersten römischen
Kaisers Augustus im Jahre 8 v. Chr. in Augustus
umbenannt. Dies war verbunden mit einer Verlängerung
des Monats um einen Tag, der dem Februar genommen
wurde, nach welcher der Monat des Augustus ebenso lang
war wie der Caesars. 22 Jahre später, 14 n.Chr., wurde
der August der Sterbemonat seines Namenspatrons. (Die
Reihenfolge der Ereignisse scheint sonderbar, aber
zumindest die letzte Jahreszahl darf als sicher
gelten.)
9. September
(Scheiding, Herbstmond)
Der siebente Monat (lateinisch septem „sieben“) im
Römischen Kalender. An diesem und den folgenden
Monatsnamen kann man erkennen, dass man mit der Zählung
ursprünglich im Monat März begann. Er sollte nach dem
Kaiser Tiberius benannt werden.
10. Oktober
(Gilbhart, Gilbhard, Weinmond)
Der achte Monat (octo „acht“) nach dem Römischen
Kalender. Auch hier konnte sich die Bezeichnung
Domitianus nicht durchsetzen.
11. November
(Nebelung, Windmond, Wintermond)
Monat neun (novem „neun“).
12. Dezember
(Julmond, Heilmond, Christmond, Dustermond)
Der 10. Monat (decem „zehn“) im Julianischen Kalender.
So würden wir nun einfach wie die alten Römer, unsere
Monate durchnummerieren würde es sich meines erachten
ziemlich scheiße anhören, nehmen wir nur die Zahl 1 im
lateinischen (ūnus) würde man da einfach ein „ber“
dranhängen wäre es „ūnusber“ – hört sich scheiße
an!
Nach welchen Kriterien könnte man dann die Monate
benennen?! Götter? Mhm ich denke bei der
Religionsvielfalt würde es nur zu Auseinandersetzungen
kommen. Also wonach dann?
Man könnte die Namen der Legenden nehmen, Da Vinci,
Einstein uns… ob das sich besser anhört?
Naja Anregungen nehme ich gerne entgegen.
Weitere Probleme wären Geburtstage, Rente etc, geht man
hier auf der Erde nach durchschnittlich 67 Jahren
(heutzutage, ist später sicherlich noch später) in
Rente, so müsste man auf dem Mars umgerechnet schon mit
36 Jahren in Rente gehen dürfen, allerdings stirbt man
dann bestimmt auch schon mit 42, na das ist kein so
schöner Ausblick.
Abschließend sei zu sagen, dass ich mich mit diesen
Problemen wohl nicht herumschlagen muss und ich
deswegen einfach aufhöre darüber nachzudenken.